Die Wanderer wissen gar nicht was sie verpassen
Das Klettern an der Sellagruppe und der Langkofelgruppe lohnt sich schon alleine wegen des Ausblicks, auch wenn mal eine längere Wanderung inkludiert ist.

Sportklettern

30.07.2020 - Caro und Sigi können nicht einen ganzen Tag lang stillsitzen. Deshalb gehen sie nach der Anfahrt noch schnell am Grödner Joch in den Klettergarten Frea zum Sportklettern.

Standplatz: N 46.514429, E 11.766330

Dolomitspit am Sas Ciampac

31.07.2020 - Es regnet fast die ganze Nacht durch. Sigi und Caro sind enttäuscht, sie wollten eigentlich die Tour Hypersalami (VII+, 14 SL) am Salamiturm des Langkofels klettern, aber die Nordwand wird nicht schnell genug trocknen. Sie entscheiden sich stattdessen auf der Südseite des Sas Ciampac die Tour Dolomitspit (VII+, 14 SL) zu klettern. Die Absicherung der Tour ist bereits solide und kann mit mobilen Sicherungsmittel gut erweitert werden. Die Kletterei ist nett, auch wenn der Fels teilweise brüchig ist.

Caro fährt an diesem Tag weiter zur Tofana di Rozes, um dort eine besonders lange Tour auf den Gipfel zu klettern.

Standplatz: N 46.4159, E 11.6643

Comici am Salamiturm

01.08.2020 - Wir stehen vor dem Morgengrauen auf, um die Tour Comici (VI+ oder V+/A0, 12 SL) am Salamiturm des Langkofels zu klettern. Diese nordseitige Tour ist vom Fels und der Linienführung super und ein paar der Seillängen sind großartig zu klettern. Sigi freut sich sehr über die schönen leicht überhängenden Schlüsselstellen und die ausgesetzte Kletterei über steilen und meistens sehr guten Fels. Aber diese Tour enthält fast alles was ich persönlich nicht so mag:

  • Viel ungesichert Zustiegskletterei am Schneefeld vorbei,
  • drei nicht ganz so gut abzusichernde Quergänge und
  • einen langen Abstieg mit Abklettern, Abseilen, steilem Geröllfeld und Gegenanstieg.

Trotzdem ist die Tour für diesen heißen Tag eine sehr gute Entscheidung, weil wir bei angenehmen Temperaturen mit einem grandiosen Ausblick klettern konnten.

Standplatz: N 46.4159, E 11.6643

Erkenntnisse

  • Eine Tour muss schön genug sein, um lange und/oder schwierige Zu- und Abstiege zu rechtfertigen.
Verfasst von Barbara